Idee

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Am Anfang stand die Idee von Hasan Özdemir. Für den türkischstämmigen Autor ist das mittelalterlich geprägte Freinsheim nach Sorgun/ Türkei und Ludwigshafen am Rhein eine dritte Heimat geworden. In diesem „Ort voll Poesie“ liegt für ihn die Idee nahe, Autorinnen und Autoren zu einer Literarischen Lese einzuladen.

Die Initiative des Autors wurde von Eleonore Hefner (KRN) aufgegriffen, die als Projektleiterin bei KRN e.V. die Leidenschaft für gute Literatur mit einer gehörigen Portion von Kompetenz in Sachen Veranstaltungsmanagment verbindet. Kooperationspartner sind die Galerie Zulauf, die Grünststädter Kulturwerkstatt, das Künstlerhaus Edenkoben, der Kulturverein Freinsheim, und das Theader Freinsheim. Die Gemeinde Freinsheim und das Hotel Altstadthof sind die lokalen Unterstützer. Das Projekt wird gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, den Pfalzwerken und Ritter Sport.

Der Ort Freinsheim ist in der literarischen Welt durch Hermann Sinsheimer bekannt. Der in Freinsheim aufgewachsene Jurist jüdischer Herkunft machte sich als Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller einen Namen. In der Zeit des Nationalsozialismus musste er nach England emigrieren. Zu Ehren Sinsheimers verleiht die Stadt Freinsheim seit 1983 den Hermann-Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik. Zu den Trägern des Hermann-Sinsheimer-Preises gehören u.a. Peter Scholl-Latour (2007), Christa Wolf (2005), Walter Kempowski (2003), Siegfried Lenz (1997), Carola Stern (1995), Hilde Domin(1993) und Marcel Reich-Ranicki (1991). Die Literarische Lese nimmt mit dem Format „Literarischer Spaziergang“, den Dr. Waltraud Amberger betreut, Bezug auf den Preis.

Die Verbindung des Kulturereignisses mit dem besonderen Charme des historischen Freinsheim gehört wie die Verknüpfung von Literaturgenuss mit der Kultur des Weinanbaus zur Literarischen Lese. Literatur mit der Präsentation ausgewählter Weine des Weinkellers Schick genussvoll zu verbinden ist eine wichtige Säule des Konzeptes. Dass die Literarische Lese in Freinsheim Literatur mit Musik und / oder Kunst verbindet, lässt sich vor dem Hintergrund der prinzipiell spartenübergreifenden Arbeit von KRN leicht nachvollziehen.

Hier findet man eine „Trailer“ zur Einführung